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Perinatalzentrum
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Glossar

Atemnot

Atemnot entsteht meist durch eine unzureichende Öffnung der Lungenbläschen bei den ersten Atemzügen nach der Geburt. Zur Unterstützung ihrer Atemanstrengungen erhalten die Babys eine Atemhilfe in die Nase und oft zusätzlichen Sauerstoff.

Beatmung

Zur Unterstützung erschwerter Atmung bei Neu- und kleinen Frühgeborenen wird im Rahmen der Intensivbehandlung die Lunge über einen in die Nase eingeführten kleinen Schlauch vorsichtig gebläht. So können Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut des Kindes normal gehalten werden, bis die Lungenerkrankung überwunden ist.

Fehlbildungen

Fehlbildungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes und der Harnwege können oft schon unmittelbar nach der Geburt durch einen spezialisierten Kinderchirurgen, oder im Bereich des Nervensystems durch einen Neurochirurgen operativ korrigiert werden. Elemente unseres umfassenden Behandlungskonzeptes sind die Beratung der Eltern vor der Geburt, die kinderärztliche Betreuung auf unserer Neugeborenenintensivstation, spezielle Narkosen durch erfahrene Anästhesisten und die Betreuung auch nach der Entlassung.

Gestationsdiabetes

Wenn die Bauchspeicheldrüse für den erhöhten Bedarf in der Schwangerschaft nicht genug Insulin produziert, steigt der Blutzucker. Bei vielen Müttern ist der Schwangerschaftsdiabetes durch zuckerfreie Diät zu behandeln. Einige müssen ihren Blutzucker mit Insulin normalisieren. Für die ungestörte Entwicklung des ungeborenen Kindes ist eine sorgfältige Stoffwechsel-Kontrolle extrem wichtig; nach der Geburt drohen Unterzuckerungen, sodass in den ersten Lebenstagen eine ausreichende Ernährung und Blutzuckerbestimmungen notwendig sind.

Herzfehler

Herzfehler werden häufig bereits vor der Geburt und in den ersten Lebenstagen festgestellt. Unsere Kinderkardiologie bietet in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Kiel echokardio- graphische Untersuchungen, ausführliche Beratung der Eltern und die frühzeitige Koordination optimaler Behandlung.

Infektion

Eine Infektion der Fruchthöhle und des ungeborenen Kindes ist häufig die Ursache einer zu frühen oder erschwerten Geburt. Das unreife Immunsystem kann die Erreger meist nicht wirksam abwehren und infizierte Neu- und Frühgeborene benötigen eine rasche Behandlung auf einer rund um die Uhr fachkompetent besetzten, modern ausgestatteten Neugeborenenintensivstation.

Känguruhen

Für einen besonders intensiven Kontakt zwischen zu früh auf die Welt gekommenen oder kranken Babys und ihren Eltern legen wir die Kinder auch im Rahmen der Intensivbehandlung, wann immer möglich, auf die nackte Brust der Mutter oder des Vaters. So können Körperwärme und Herzschlag die Lebensgeister unterstützen.

Lungenreife

Lungenreife kann bei drohender Frühgeburt durch Cortison-Spritzen für die Mutter gefördert werden. Dieses Hormon lässt nach Passage des Mutterkuchens (Plazenta) die Lungenbläschen im Kind reifen und ermöglicht die Lungenentfaltung durch Atemzüge. Gleichzeitig unter- stützt diese Medikation der Mutter die Reifung des kindlichen Magen-Darm-Traktes und der Blutgefäße im Gehirn; das Kind ist auf die zu frühe Geburt besser vorbereitet.

Vorzeitige Wehen

Vorzeitige Wehen können meist durch Medikamente und Bettruhe noch einmal gehemmt werden, erfordern aber eine Betreuung der Risikoschwangerschaft in einem Perinatalzentrum. Bei Wehen vor der 37. Woche sollte sich die Schwangere umgehend in einer Geburtsklinik vorstellen, damit eine Frühgeburt aufgehalten werden kann.

Wachstumsstörungen

Wachstumsstörungen werden im Verlauf der Schwangerschaft durch Ultraschalluntersuchungen festgestellt und erfordern eine sorgfältige Überwachung bis zur Geburt in einem Perinatalzentrum. Spezialisierte Geburtshelfer klären in pränataler Diagnostik die Ursache und planen mit den Eltern den optimalen Geburtstermin.

Zu frühe Geburt

Als Frühgeborene werden alle Babys bezeichnet, die mehr als drei Wochen vor dem errechneten Termin auf die Welt kommen. Alle Kinder, die mehr als fünf Wochen zu früh auf die Welt kommen, benötigen besondere Unterstützung in einem Perinatalzentrum – von der ersten Lebensminute an.

Gut zu wissen

Atemnot
Atemnot entsteht meist durch eine unzureichende Öffnung der Lungenbläschen bei den ersten Atemzügen...

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Häufig gestellte Fragen

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